Afrika-Projektwoche in der Klasse 1/2a

30. Juli 2021 / Alina Groganz

Im täglichen Kreativteil der Afrika-Projektwoche gestaltete die Klasse 1/2a afrikanische Masken aus Pappmaché. Dazu kleisterten die Kinder zwei Tage lang fünf bis acht Schichten Zeitungsausschnitte auf einen aufgepusteten Luftballon. Die Masken trockneten über Nacht und konnten anschließend mit Acrylfarben grundiert werden. Nachdem wir typische Muster der afrikanischen Masken gesammelt hatten, gestalteten die Kinder ihre Maske mit einfallsreichen und tollen Mustern. So entstanden 24 großartige und ganz individuelle afrikanische Masken.

Fundsachen

28. Juli 2021 / Sabine Grau-Schoppel

Wir haben diese Woche die Fundsachen in der Aula ausgelegt in der Hoffnung, dass der vorhandene Berg an Haus- und Sportschuhen, Jacken, Decken, Trinkflaschen, Sporthosen, Mützen, Schals und Handschuhen etc. im Laufe der Woche kleiner wird. Das war leider nicht der Fall. Wenn Sie noch Kleidungsstücke oder andere Gegenstände Ihres Kindes vermissen, haben Sie auch in der kommenden Woche noch Gelegenheit, vormittags in der Schule nachzusehen und die Sachen mitzunehmen. Bitte melden Sie sich telefonisch an!

Die drei Wünsche

28. Juli 2021 / Sabine Grau-Schoppel

Am Montag war das Moussong-Theater mit dem Stück „Die drei Wünsche“ bei uns zu Besuch. Die ursprünglich vor Weihnachten geplante Aufführung hatten wir mehrfach verschoben und waren froh, dass sie nun endlich stattfinden konnte. Die Puppenspieler Sven und Kerstin Moussong reisten diesmal mit der Theater-Rikscha an, auf der neben einer Bühne auch eine Drehorgel eingebaut ist. Die Aufführungen fanden für jede Klasse extra statt.

Im Stück ging es um eine Fee, die Ferdinand drei Wünsche beschert. Er kann sein Glück kaum fassen und überlegt mit seiner Frau Lise, was sie sich wünschen sollen – und das stellt sich als gar nicht so einfach heraus. Wie immer konnten die Kinder im Anschluss an die Aufführung noch Fragen stellen und bekamen die Technik der Figuren und andere Theatertricks und -geheimnisse gezeigt.

Projektwoche „Afrika“ in der Klasse 3/4d

28. Juli 2021 / Karl K.

Die 3/4d hat in der Projektwoche Lapbooks gemacht und auch eine schöne Regenrolle. Wir haben sie mit Kleister gebastelt und angemalt, natürlich auch verziert. 

Wir haben uns auch Bilder über Afrika angeschaut. Beim Lapbook gab es verschiedene Stationen. Bei einer Station ging es um die Flüsse in Afrika. Wir haben uns auch einen Vortrag über die Schulen in Afrika angehört. 

Die 3/4d hatte sehr viel Spaß bei der Projektwoche.

Unsere Siegerin bei „Jugend creativ“

27. Juli 2021 / Sabine Grau-Schoppel

Der diesjährige Malwettbewerb der Volks- und Raiffeisenbanken „Jugend creativ“ stand unter dem Thema „Bau dir deine Welt!“. Auch bei uns beschäftigten sich Kinder mit Fragen wie „Wie sieht mein Traumhaus aus?“, „Wie wollen wir leben?“ und „Kann Architektur die Welt verändern?“. Rund 350.000 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland reichten ihre Vorstellungen und Träume zum Thema ein – darunter Jule, deren Bild auf lokaler und regionaler Ebene ausgezeichnet wurde. Wir freuen uns sehr über ihren Erfolg: Herzlichen Glückwunsch Jule!

Jules Siegerbild

Elternbeiräte gesucht

27. Juli 2021 / Sabine Grau-Schoppel

Seit der letzten Elternbeiratswahl sind nun fast zwei Jahre vergangen – für die meisten unserer gewählten Elternbeiräte und Elternbeirätinnen endete die eigentlich zweijährige Amtszeit vorzeitig mit dem Übertritt ihres Kindes in die weiterführende Schule. Für die im neuen Schuljahr anstehende Neuwahl werden deshalb dringend Kandidaten und Kandidatinnen gesucht. Wäre das etwas für Sie? Einzige Voraussetzung für die Kandidatur ist, dass Ihr Kind unsere Schule besucht.

Nähere Informationen zur Arbeit des Elternbeirates haben die Elternbeiratsvorsitzende Frau Glaubert und ihre Stellvertreterin Frau Brunner in einem Infoblatt zusammengestellt:

Afrika hält Einzug in der 1/2b

25. Juli 2021 / Jutta Anschütz

„Habari za asubuhi“ oder „Hujambo“, was auf Suaheli so viel wie „Guten Morgen“ und „Hallo“ heißt, und noch einiges mehr erfuhren und lernten die Mädchen und Jungen der Klasse 1/2b in unserer sehr interessanten Afrika-Projektwoche.

Wir starteten  am Montagmorgen mit einer fiktiven Flugreise vom Frankfurter Flughafen und „landeten“ nach circa 10,5 Stunden in Johannesburg. Da wurde nicht schlecht gestaunt, wie lange so ein Flug bis in den Süden Afrikas in etwa dauert. Dort angekommen wollten wir uns den Kontinent Afrika mit seinen 54 Ländern einmal etwas genauer anschauen. Die Kinder lernten die vier größten Länder Afrikas kennen: den Sudan, Libyen, Algerien und den Kongo.

Auf einer Karte zeichneten wir anschließend den Äquator sowie den längsten Fluss der Welt, den Nil, ein und markierten die größten Wüsten Afrikas (Sahara, Kalahari), sowie die Regenwaldregionen und den Abschnitt der Feucht- und Dornstrauchsavannen in entsprechenden Farben. Dass der Kilimandscharo in Tansania mit seinen 5895 m Höhe der höchste Berg Afrikas ist, wussten einige Kinder bereits.

Sehr großes Interesse zeigten alle beim Thema Tiere. Wir staunten über die bekanntesten Wüstentiere und beschäftigten uns auch mit einer Vielzahl an weiteren Tieren, die in den Savannen leben. In Partnerarbeit wurden kurze Steckbriefe zum jeweiligen Tier erstellt und anschließend der Klasse vorgestellt. Besonders beliebt waren natürlich die „Big Five“, Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard.

Highlight der Woche war bei uns in der Klasse der Besuch von „Frau Gloria“ aus Tansania. Gespannt wurde sie erwartet. Von der ersten Minute an hingen die Erst- und Zweitklässler an ihren Lippen. Die Kinder staunten besonders, als Frau Gloria zeigte, wie vielfältig ein einfaches Tuch gebunden und getragen werden kann. Als sie uns die Zahlen von eins bis zehn in ihrer Muttersprache Suaheli beizubringen versuchte, wurden zahlreiche Notizzettel gezückt. Die Kinder schrieben fleißig die Zahlwörter von der Tafel ab, um sie sich zuhause nochmal genau einprägen zu können.

Frau Gloria zeigte uns Sandalen, die aus Autoreifen hergestellt wurden. Wir sahen echte afrikanische Geldmünzen und Scheine und erfuhren einiges über die schönen, aber auch über die nicht so schönen Seiten eines Lebens in Tansania bzw. Afrika. Die vielen Fragen, die sich die Kinder im Vorfeld für Frau Gloria notiert hatten, beantwortete sie alle. Danke, Frau Gloria, dass du bei uns warst! Es war toll mit dir!

Am Freitag ließen wir die Projektwoche mit kurzen Filmen  über ein Kinderleben in Afrika und mit einem afrikanischen Kinderbuch ausklingen.

Der tägliche Kreativteil machte den Kindern besonders viel Spaß. Wir gestalteten ein Bild afrikanischer Frauen mit ihren bunten Kleidern beim Wassertragen.  Außerdem stellten wir aus selbst mitgebrachten Erden Farben in Sand- und Erdtönen her und malten damit afrikanische Masken.  Am Mittwoch wurde es etwas lauter im Klassenzimmer, denn die Kinder bauten  aus Astgabeln, Kronkorken und bunter Wolle Rasseln, die sie natürlich im Anschluss ausprobierten.  Zuletzt beschäftigten wir uns mit der Bedeutung der (Länderflaggen-)Farben in Afrika und wurden schließlich zu Designern unserer eigenen, leuchtenden  afrikanischen  Muster.

Ich hoffe, dass die Afrika-Projektwoche bei den Kindern noch lange positiv in Erinnerung bleiben wird.

Projektwoche „Afrika“

23. Juli 2021 / Sabine Grau-Schoppel

Hinter uns liegt eine sehr vielseitige, spannende und kreative Woche – unsere Projektwoche zum Thema „Afrika“. Berichte aus den Klassen werden noch folgen, hier zunächst ein paar Eindrücke dieser Woche.

Die Kinder der Klasse 1/2b haben aus Stoffresten Frauen beim Wassertragen gestaltet.

In den Klassen 3/4 haben die Kinder Afrika-Lapbooks erstellt.

Die Kinder der Klasse 3/4a haben über Fairtrade informiert und Fairtrade-Produkte verkauft. Außerdem haben sie die ganze Schule mit einem gesunden Frühstück versorgt.

In der 1/2a haben die Kinder Masken aus Pappmaché angefertigt – hoffentlich bekommen wir auch noch ein paar fertige Exemplare zu sehen!

Vom Schulalltag in Afrika

20. Juli 2021 / Sylvia Roßmanith

Im Rahmen unserer Afrika-Projektwoche hat heute Frau Rohrhirsch vom ASB die Kinder der Klassen 3/4 besucht und einen Vortrag gehalten über eine Schulgründung in Afrika. Seit 6 Jahren gibt es die Felison’s School in Eldoret, Kenia. Frau Rohrhirsch begleitete die Schule seit ihrer Gründung. Sie berichtete den Kindern vom Schulalltag, von der schweren Zeit während Corona (die Schule musste 10 Monate komplett schließen und die Schüler müssen dieses Schuljahr wiederholen) und dem Brunnenbauprojekt auf dem Gelände der Schule.

Mithilfe des Tiefbrunnens müssen die Kinder und Lehrkräfte nun nicht mehr das Wasser aus dem 15 km entfernten Fluss holen. Dadurch wird die Hygiene und das Kochen in der Schule viel einfacher.

Luise und Jule aus der 3/4a interviewten Frau Rohrhirsch zum Brunnenbau:

F: Waren Sie schon einmal selbst in Afrika?

A: Ich war schon oft da und habe viele afrikanische Länder bereist. Afrika ist der größte Kontinent der Welt und die Menschen sind sehr unterschiedlich.

F: Wo sind Brunnen wirklich wichtig?

A: Dort wo es kein Wasser gibt. Wasser brauchen die Leute für Hygiene, Essen und Trinken. Sie müssen oft weit laufen, um Trinkwasser zu holen und es ist oft verschmutzt, was zu Krankheiten führt.

F: Was ist der Vorteil des Brunnens an der Schule, die Sie besuchen?

A: Es ist ein Tiefbrunnen (170 Meter tief, also tiefer als das Ulmer Münster hoch ist). Dadurch bekommen wir frisches und sauberes Wasser für die Schule.

Der Erlös des Gesunden und Fairen Frühstücks im Rahmen der Afrikawoche wird an die Felison’s Schule in Kenia gespendet. Vielen Dank dafür!