Ausweitung der Notfallbetreuung

23. April 2020/aktualisiert 29. April 2020

Ein flächendeckendes Betreuungsangebot würde das Ziel, das mit den Schulschließungen erreicht werden soll, unterlaufen. Deshalb wird ausschließlich eine Notbetreuung eingerichtet. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Kinder

  • keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • keinen Kontakt zu einer infizierten Person haben oder binnen der letzten 14 Tage hatten und
  • keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen.

Zur Notbetreuung dürfen Kinder kommen, deren Eltern im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeiten, dazu zählen Einrichtungen der

  • Gesundheitsversorgung, Pflege, Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, Aufrechterhaltung der Notbetreuung in Schulen und Betreuungseinrichtungen,
  • öffentlichen Sicherheit und Ordnung, nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr,
  • öffentlichen Infrastrukturen, Lebensmittelversorgung, Personen- und Güterverkehrs, Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen), Banken und Sparkassen und
  • zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung.

Die Notbetreuung kann ab Montag, 27.04.2020 auch dann in Anspruch genommen werden, wenn

  • ein Erziehungsberechtigter des Kindes im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist (Bitte füllen Sie dieses Formblatt aus!) und
  • ein alleinerziehender Elternteil erwerbstätig ist (Bitte füllen Sie dieses Formblatt aus!).

Alleinerziehend im Sinne der Allgemeinverfügung ist ein Elternteil, wenn das Kind mit ihm oder ihr in einem Haushalt wohnt und in diesem Haushalt keine weitere volljährige Person wohnt, die als Betreuungsperson dienen kann. Die Zugehörigkeit zum Haushalt ist anzunehmen, wenn das Kind bzw. die volljährige Person in der Wohnung mit Haupt- oder Nebenwohnsitz gemeldet sind.

Bitte beachten Sie: Wir müssen rechtzeitig Bescheid wissen, wann genau Ihr Kind an der Notbetreuung teilnehmen soll. Da die Gruppe nicht zu groß werden darf, brauchen Schule und Mittagsbetreuung genaue Daten zur Personalplanung. Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch oder per E-Mail, wenn Ihr Kind zur Notfallbetreuung kommen soll und geben Sie Ihrem Kind am ersten Tag das ausgefüllte Formblatt mit in die Schule.

Die Notbetreuung erstreckt sich auf den Zeitraum der regulären Unterrichtszeit der zu betreuenden Schüler*innen. Für Kinder, die regelmäßig an der Mittagsbetreuung teilnehmen, wird diese weiterhin sichergestellt.