Start mit Distanzunterricht

6. / 7. / 8. / 9. JANUAR 2021 / Sabine Grau-Schoppel

Bayern geht in einen verlängerten Lockdown. An allen Schulen findet vom 11. bis 29. Januar 2021 Distanzunterricht  statt. Für den Distanzunterricht gilt ein Rahmenkonzept, das auf den Erfahrungen aus dem vergangenen Schuljahr basiert und mehr Verbindlichkeit für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte schafft. Gleichzeitig wird die Verlässlichkeit in der zeitlichen Bindung der Schüler*innen durch klare, von der Schule vorgegebene Strukturen erhöht. Schließlich stärkt es den direkten Kontakt zwischen Kindern, Eltern und Lehrkräften.

Das Rahmenkonzept fußt auf folgenden sieben Punkten:

  • Der Rahmenplan für den Distanzunterricht orientiert sich grundsätzlich am Stundenplan für den Präsenzunterricht.
  • Jeder Tag beginnt mit einem „Startschuss“ in Form einer Videokonferenz – für die Klassen 3/4 um 8 Uhr, für die Klassen 1/2 um 8.30 Uhr.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind zur aktiven Teilnahme am Distanzunterricht verpflichtet.
  • Die von den Lehrkräften gestellten Arbeitsaufträge sind verbindlich.
  • Mündliche Leistungsnachweise können grundsätzlich auch im Distanzunterricht durchgeführt werden.
  • Die Lehrkräfte halten direkten Kontakt zu ihren Schüler*innen, geben ihnen regelmäßig Rückmeldung und sind für diese zu den üblichen Unterrichtszeiten erreichbar.
  • Die für den Präsenzunterricht geplanten Brückenangebote werden auch im Distanzunterricht fortgesetzt.

Für Kinder, für die sonst keine Betreuungsmöglichkeit besteht, bieten wir eine Notbetreuung an. Die Bedingungen für eine Teilnahme an der Notbetreuung entnehmen Sie bitte dem Merkblatt zur Notbetreuung ab 11. Januar 2021. Bitte beachten Sie, dass für Busse der Ferienfahrplan gilt!

Die eigentlich vom 15. bis 19. Februar geplanten Faschingsferien fallen aus. Die Zeit soll stattdessen genutzt werden, um den Unterricht nachzuholen, der wegen des verlängerten Lockdowns im Januar ausfällt.

Der Termin für das Zwischenzeugnis wird vom 12. Februar auf den 5. März verschoben – damit finden auch die Lernentwicklungsgespräche entsprechend später statt.

Schriftliche Probearbeiten finden grundsätzlich in der Schule statt. Die Zahl der Proben in der Jahrgangsstufe 4 der Grundschule wird weiter abgesenkt – von 18 auf 14 Proben. Der Termin für das Übertrittszeugnis wird verschoben.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Kultusministeriums.