Vom Schulalltag in Afrika

20. Juli 2021 / Sylvia Roßmanith

Im Rahmen unserer Afrika-Projektwoche hat heute Frau Rohrhirsch vom ASB die Kinder der Klassen 3/4 besucht und einen Vortrag gehalten über eine Schulgründung in Afrika. Seit 6 Jahren gibt es die Felison’s School in Eldoret, Kenia. Frau Rohrhirsch begleitete die Schule seit ihrer Gründung. Sie berichtete den Kindern vom Schulalltag, von der schweren Zeit während Corona (die Schule musste 10 Monate komplett schließen und die Schüler müssen dieses Schuljahr wiederholen) und dem Brunnenbauprojekt auf dem Gelände der Schule.

Mithilfe des Tiefbrunnens müssen die Kinder und Lehrkräfte nun nicht mehr das Wasser aus dem 15 km entfernten Fluss holen. Dadurch wird die Hygiene und das Kochen in der Schule viel einfacher.

Luise und Jule aus der 3/4a interviewten Frau Rohrhirsch zum Brunnenbau:

F: Waren Sie schon einmal selbst in Afrika?

A: Ich war schon oft da und habe viele afrikanische Länder bereist. Afrika ist der größte Kontinent der Welt und die Menschen sind sehr unterschiedlich.

F: Wo sind Brunnen wirklich wichtig?

A: Dort wo es kein Wasser gibt. Wasser brauchen die Leute für Hygiene, Essen und Trinken. Sie müssen oft weit laufen, um Trinkwasser zu holen und es ist oft verschmutzt, was zu Krankheiten führt.

F: Was ist der Vorteil des Brunnens an der Schule, die Sie besuchen?

A: Es ist ein Tiefbrunnen (170 Meter tief, also tiefer als das Ulmer Münster hoch ist). Dadurch bekommen wir frisches und sauberes Wasser für die Schule.

Der Erlös des Gesunden und Fairen Frühstücks im Rahmen der Afrikawoche wird an die Felison’s Schule in Kenia gespendet. Vielen Dank dafür!